Der erste Weltkrieg

Neue Inhalte im Februar 2019:

  • Meldung der deutschen Heeresleitung zur Einnahme der Festung KOWNO im August 1915

  • Bildüberarbeitungen: Durch den Druck der Originalwerke sind starke Qualitätseinbußen vorhanden. Um dies etwas zu kompensieren, werden Stück für Stück Bilder im .gif-Format ersetzt und alle Bilder nochmal überarbeitet. Unten finden sich "Kurzinformationen" zu den Inhalten. Sobald ein Bereich komplett überarbeitet wurde, wird dieser in diese Kurzinfo aufgeführt.

Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.

[André Malraux, französischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Filmregisseur, Abenteurer und Politiker.]

Eine historische Dokumentation aus antiquarischer Literatur in Bildern und Berichten

Die Inhalte dienen der Wiedergabe eines Zeitgeschehens, seiner Dokumentation und Information.

Es besteht nicht die Absicht, die geschichtlichen Ereignisse zu kommentieren und/oder zu verherrlichen.

Eine Bewertung auf den Wahrheitsgehalt von Inhalten und Darstellungen erfolgt ganz bewusst nicht!

Aus dem Wissen von heute ergeben sich ganz andere tatsächliche Umstände, als zum Erscheinungszeitpunkt dieser Schriftstücke.

Manches findet aber auch in der Gegenwart keine Erwähnung (mehr) und würde dabei doch so manche Bewertung der Geschehnisse in einem anderen Licht erscheinen lassen!

Es ist dem Leser und Betrachter überlassen, sich anderer Informationsquellen zu bedienen, um hier wiedergegebene Ereignisse zu hinterfragen.

Opferzahlen und das Leiden von Mensch und Tier finden in den Publikationen keine Erwähnung.

Jedes Opfer ist eines zu viel und was sagt da noch die nackte Zahl?

Der Erste Weltkrieg wurde in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren geführt und forderte rund 17 Millionen Menschenleben!

Wir schauen mit Herablassung auf vergangene Zeitalter,

als wären sie nur ein Vorspann für uns...

Was aber, wenn wir nur ein Nachglanz von ihnen sind?

[James Gordon Farrell, 1935-1979, irisch-britischer Schriftsteller]

Als ich in den Besitz der Bücher kam, war ich mehr von dem vorhandenen Bildmaterial als den geschichtlichen Schilderungen angetan.

Wer kennt nicht den Begriff "Kriegs-Berichterstatter"? Zum Zeitpunkt des 1. Weltkrieges gab es Menschen in diesen Funktionen nicht. Zumeist handelte es sich um Kriegsteilnehmer, die ihre Skizzen fertigten und zur Verfügung stellten. Oder aber um Maler und Zeichner, die aufgrund ihres Bekanntheitsgrades gezielt mit der Dokumentation der Ereignisse beauftragt wurden.

Das in diesen Büchern vorliegende Bildmaterial ist nur wenig in den heutigen Veröffentlichungen und in den Schul-/Lehrmaterialien gar nicht zu finden! Dabei geben sie doch einen Zeitgeist wieder, der zum Nachdenken auffordert, ein Verständnis und eine kritische Auseinandersetzung für damaliges Denken und Handeln wecken dürfte.

Diese Bilder dann in Zusammenhang mit den Texten ergeben einen Zusammenhang, der auch der heute noch vorherrschenden Meinung um Kriegsschuld und Verantwortung einen ganz anderen Aspekt gibt.

In einer Zeit, in der sich "Diplomatie" mit "militärischer Stärke" auf gleicher Ebene befand, haben alle großen Nationen auf "den Gang der Waffen" hingearbeitet. Gepaart mit Diplomatie, geprägt durch französischen Revanchismus, wodurch sich ein Netzwerk gegen Deutschland spann, war es nur eine Frage der Zeit bis es zu einem globalen Konflikt kommen musste.

Das daraus resultierende Ergebnis, nur einer - der deutschen Nation - die Kriegsschuld zuzuweisen, war selbst nach Ansicht von Charles de Gaulle (siehe Memoiren der Hoffnung) ein schwerwiegender Fehler, der letztlich zum Erstarken anderer politischer Kräfte im weiteren Verlauf der deutschen Geschichte mit beitrug.

Wie zuvor geschrieben gilt es aber eben nicht, hier eine "Rechnung" auf zu machen. Die Ereignisse von vor über 100 Jahren dürfen und müssen unter dem Aspekt gesehen und benannt werden, unter dem sie sich entwickelten, ereigneten und von Menschen in der Folgezeit erlitten und erfühlt wurden. Dazu trägt auch antiquarisches Material aus den 1920er-Jahren bei, dass trotz seines Alters und manch fragwürdiger Darstellung authentischer erscheint, als heute oft genug (leider auch oft falsch) vermittelt.

Kurzinformationen zu den Inhalten

  • Alte Ansichten

    Alte Ansichten in Aufnahmen und Skizzen von Städten und Regionen.

    Diese werden unterteilt aus den Regionen "Westen. Osten, Österreich-Ungarn, Schutzgebiete&Kolonien und Osmanien".

    Insgesamt 40 Bilder.

  • Persönlichkeiten

    Bedeutende Persönlichkeiten unterschiedlicher Nationen aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

    Insgesamt 58 Bilder.

  • Heerestypen

    Heerestypen, Uniform- und Waffenkunde in zeitgenössischen Darstellungen und Fotografien.

    Insgesamt 18 Bilder.

  • Ereignisse

    Hier werden Bilder zu ganz bestimmten Ereignissen wieder gegeben. So auch die vertonte Rede von Kaiser Wilhelm II. am 06.08.1914

    Insgesamt 13 Bilder.

  • Heeresberichte

    In der Kategorie "Heeresberichte" finden sich Mitteilungen aus den deutsch/österr.-ungar. Hauptquartieren.

Kurzinformationen zu den Inhalten

  • Kriegsschauplätze

    Hier finden sie Bilder und Zeichnungen von den verschiedenen Kriegsschauplätzen, unterteilt in Regionen und Zeitabschnitten.

    Ebenso werden spezifische Abläufe von Kampfhandlungen/Schlachten wiedergegeben.

    Insgesamt 259 Bilder und 8 Schilderungen

  • Marine - Marinedarstellungen

    Die Marinedarstellungen zeigen Bilder unterschiedlicher Nationen.

    Insgesamt 40 Bilder.

  • Landkarten

    Das Kartenmaterial wurde der Übersicht wegen anhand der Kriegsschauplätze nach Himmelsrichtungen und/oder Gebieten sortiert.

    Kopierqualitäten sind je nach Papierbeschaffenheit unterschiedlich.

    Insgesamt 21 Bilder

  • Marine - Kampfhandlungen

    Es wurde in den Werken auch von bestimmten Kampfhandlungen berichtet, die hier ihre eigenständige Wiedergabe finden.

    Insgesamt 11 Bilder in vier Berichten.

  • Marine - wichtiger Schriftverkehr

    Überaus wichtig und sehr interessant sind die Bestrebungen der britischen Regierung, Deutschland auszuhungern und unter Umgehung internationaler Rechtsprechung Kriegsgüter über See auf neutralen Schiffen zu transportieren. Das Drama der LUSITANIA ist sicher jedem ein Begriff.

    Der deutschen Regierung wird durch die noch neutrale amerikanische Regierung jedes Recht abgesprochen, mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren. Dies in vollem Wissen, das England selbst amerikanische Schiffe unter Umgehung der Neutralität zum Transport von Kriegsmaterialien nutzt.